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Bausteine für einen guten Entwicklungsprozess

So entwickeln wir Software

8. Richtlinien

Durch Entwurfs- und Codierrichtlinien haben Entwurf und Implementierung eine einheitliche "Handschrift". Richtlinien dienen nicht nur der Fehlervermeidung, sondern erleichtern auch die Lesbarkeit durch Kollegen, die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und die Pflege Ihrer Software. Sie sind ein wichtiges Element konstruktiver Qualitätssicherung. Und gute Richtlinien schränken die Kreativität Ihrer Mitarbeiter nicht ein.

9. Versionsverwaltung

Alle Elemente ("Artefakte", "Zwischenprodukte") der Softwareentwicklung werden in einem Versionsverwaltungssystem gepflegt. Jeder (definierte) Entwicklungsstand ist reproduzierbar; es werden identifizierbare Releases definiert.

10. Regressionstests

Komponententests und Integrationstests werden reproduzierbar mit Hilfe von Testframeworks durchgeführt. Von großem Vorteil sind dabei automatisierte Tests, die immer wieder ausgeführt werden können, damit jede kleine Änderung und Weiterentwicklung sofort getestet wird. Dann weiß man am Ende jeden Tages, dass das, was heute entwickelt wurde, wirklich richtig ist.

11. Inkrementelles Vorgehen

Die Entwicklung läuft in kleinen Schritten mit lauffähigen Zwischenversionen. Dabei ist die Dauer der Iteration von Art und Umfang des Gesamtvorhabens abhängig.

12. Aktivitätenmanagement

Ein Gesamtvorhaben bzw. Projekt wird in Arbeitspakete (Aufgaben) zerlegt. Diese Aufgaben werden Personen zugeordnet und mit Termin versehen. Der Grad der Zielerreichung wird regelmäßig gemessen. Einzelne Aufträge (Bugs, Neuanforderungen, Änderungen etc.) werden ebenfalls als Aktivitäten oder Aktivitätenbündel definiert und eingeplant.

Im Endeffekt: eine professionelle Softwareentwicklung, gekonnt gemanagt und mit allen notwendigen Freiheiten.

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