Das wohl berühmteste Beispiel für ein fehlendes Risikomanagement ist die gescheiterte Eröffnung des neuen Flughafens von Denver. Der Airport sollte am 31. Oktober 1993 den Betrieb aufnehmen. Alles wurde termingerecht fertig - allein die Software zur automatischen Gepäckabfertigung nicht.
Die Folge: Der Flughafen konnte wegen einer einzigen fehlenden Software nicht eröffnet werden - verbunden mit monatlichen Mehrkosten von 33 Millionen Dollar. Schuld an diesem wirtschaftlichen Desaster hatte laut Expertenmeinung das völlig fehlende Risikomanagement. Hätte es eines gegeben, wäre das Risiko frühzeitig identifiziert worden, eine Risikovermeidungsstrategie hätte die fehlende Software vom Gesamtablauf abgekoppelt, eine alternative Gepäckabfertigung hätte frühzeitig installiert werden können, und rund eine halbe Milliarde Dollar hätte gespart werden können. Hätte. Hätte. Hätte. Risikomanagement statt Konjunktiv.Wer ein professionelles Risikomanagement betreibt, ist auf Eventualitäten schon im Vorfeld perfekt vorbereitet. Und erfüllt damit gesetzliche Vorschriften: Denn das seit dem 1. Mai 1998 geltende Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) verpflichtet die Vorstände von Aktiengesellschaften zur Einrichtung eines Systems zur Risikoüberwachung. Und es nimmt IT-Manager in die Pflicht, ein Frühwarnsystem zur Risikoüberwachung einzurichten.
Nicht Probleme sorgen für das Scheitern von Projekten. Projekte scheitern, weil mögliche Probleme unerkannt geblieben sind und man keine Vorsorge für eventuell eintretende Probleme getroffen hat. Risikomanagement befasst sich damit, Vorkehrungen für ungünstige Ereignisse zu treffen. Mit Risikomanagement kann man kein Gewitter verhindern, aber man hat immer einen Regenschirm dabei. Risikomanagement ist das Erkennen und Umgehen einer Bedrohung aus Risikopotentialen, in Form von Abwehr, Ausweichen oder Mindern negativer Auswirkungen.
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Schwarzsehen nicht notwendig. Weiße Fahne hissen auch nicht.Risikomanagement birgt allerdings nicht das Risiko, zum Schwarzseher werden zu müssen oder ständig die weiße Fahne zu hissen. Im Gegenteil: Wer Risikomanagement als festen Bestandteil der Software-Entwicklung sieht, lässt es schon im Vorfeld gar nicht so weit kommen. Denn man ist gewappnet. Und viele Anknüpfungspunkte zum Risikomanagement sind in Ihrem Unternehmen vielleicht längst Alltag. Zum Beispiel Hinzugezählt werden müssen Notwendigkeiten wie ein Risikoportfolio bzw. -inventar, Risikoberichte, Eskalations- und Notfallpläne sowie eine Risikostrategie.
Unser Rat: Bedienen Sie sich des weitreichenden Liantis Know-hows, und lassen Sie uns gemeinsam noch heute mit Ihrem Risikomanagement beginnen. Denn das hat nur Sinn, wenn Sie damit frühzeitig starten. Der Grund: Die meisten Risikopotentiale werden bereits vor Projektbeginn geschaffen und können auf diese Weise früh erkannt werden. Wenn die Risiken erst nach einiger Zeit mit ihren Schäden und Auswirkungen zutage treten, ist es häufig zu spät. Also - rufen Sie uns an und befreien Sie sich von unnötigen Sorgen: lieber heute als morgen. Free your work! |